Definition
Ein moderner Primzahlsieb, der modulare Arithmetik und quadratische Restklassenbedingungen nutzt, um Kandidaten bis zu einer Grenze N zu identifizieren, gefolgt vom Entfernen der Quadratmultiplen, sodass Primzahlen übrig bleiben; bei optimierter Implementierung kann er schneller als das klassische Sieb sein.
Prinzip
Prinzip
Regeln auf Grundlage von x^2 + y^2, 3x^2 − y^2 und 3x^2 + y^2 modulo kleiner Moduli anwenden, um Kandidatenbits für Zahlen zu toggeln, die bestimmte Kongruenzen erfüllen, und anschließend Vielfache von Quadraten entfernen, um die Primliste zu finalisieren.
Demonstration
Demonstration
Für N ≤ 50 toggelt der Algorithmus Kandidaten entsprechend kleinen x,y‑Paaren, die die quadratischen Kongruenzen erfüllen; nach Toggles und Entfernen der Quadratmultiplen bleiben Kandidaten wie 5,7,11,13,17,19,23,29,31,37,41,43,47.
Fehlanwendung
Fehlanwendung
Atkin‑Regeln falsch implementieren (falsche Kongruenzbedingungen oder Weglassen der Quadrat‑Eliminierung) oder Atkin für sehr kleine N einsetzen, wo der Overhead langsamer als Eratosthenes ist.
Konsequenz
Konsequenz
Bei korrekter Implementierung und Feinabstimmung bietet Atkin bessere konstante Faktoren und Cache‑Verhalten für sehr große Siebbereiche und erzeugt nach Quadrat‑Eliminierung und Validierung die korrekte Primliste.
Umkehrung
Umkehrung
Die Umkehr wäre, sich nur auf das Konvergenztoggling zu verlassen ohne finale Quadrat‑Entfernung — das liefert viele Pseudoprimkandidaten und eine falsche Primliste.
Abgrenzung
Abgrenzung
Zielt auf die Aufzählung von Primzahlen bis zu einer großen Grenze N mit sorgfältiger Implementierung; erfordert korrektes Handling quadratischer Restbedingungen und ist für kleine Bereiche oder schlechte Speicherlokalität nicht vorteilhaft.
Semantische Spannung
Semantische Spannung
Konkuriert mit optimierten Eratosthenes‑Varianten und probabilistischen/deterministischen Primzahltests; Atkin setzt auf arithmetische Kongruenzregeln, die Arbeit sparen können, dafür aber Implementierungskomplexität und konstante Mehrkosten einführen.
Synthese
Synthese
Atkin verfeinert das Sieben durch modulare quadratische Bedingungen zur Vorselektion von Kandidaten und anschließendes Entfernen der Quadratmultiplen, was für große N bei sorgfältiger Optimierung ein theoretisch schnelleres Sieb ergibt.